Dr. rer. nat.
Wilfried Nolte

Intrazelluläre Erreger

Borrelien und auch Chlamydien, die beiden Hauptverursacher der schlimmen Borreliosesymptome, leben intrazellulär - zumindest fakultativ. M. Keymer beschreibt die Situation in Bezug zum Immunsytem. Vergleichbares gilt für den Einsatz von Antibiotika. In der Literatur wird berichtet, daß Chlamydien sich in Makrophagen vermehren. In der Dunkelfeldmikroskopie konnte auch beobachtet werden wie mehrere Borrelien aus einem Leukozyten hervor quollen.

 

 

Intrazelluläre Erreger Bakterien – Parasiten

Sie zeichnen sich im Wesentlichen dadurch aus, daß sie, da intrazellulär, vom Immunsystem nicht angreifbar sind. Das Immunsystem hat den Zugriff nur im extrazellulären Raum.

Intrazelluläre Erreger leben vom Wirt und haben, im Gegensatz zu den Viren, einen eigenen Stoffwechsel, eine eigene Zellmembran und einen eigenen Zellkern.

Intrazelluläre Erreger sind nicht immer gleich aktiv, sondern sie kommunizieren mit ihrer Umwelt und auch untereinander. Gerade immunologisch schlechte Ausgangssituationen erhöhen die Aktivität der intrazellulären Erreger.

Auf der anderen Seite können intrazelluläre Erreger über lange Phasen sich auch vollständig stumm verhalten.

Nichtsdestoweniger, und dies im Gegensatz zu den maskierten Viren, haben sie auch in der Ruhephase einen eigenen Zellstoffwechsel und belasten somit die befallenen Zellen und behindern diese in ihren Organfunktionen als Nahrungsmittelkonkurrent und mit den toxischen Abfallprodukten ihres Stoffwechsels.

Martin Keymer